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Seminare
Anmeldung für den „ICF-Workshop“ am 2. September 2011 im Hansenbarg Einführung in Grundlagen der Internationalen Klassifikation der Funkti-  onsfähigkeiten, Behinderung und Gesundheit (ICF) und ihrer Bedeutung  für die Suchtkrankenhilfe  In den letzten Jahren wird schrittweise die vom Gesetzgeber und somit auch von den Kostenträgern vorgegebene „Internationale Klassifikation der Funktionsfähig- keit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) in die Praxis der Suchtkrankenhilfe ein-  geführt. Die ICF beschreibt in einer von Berufssozialisation — und Versorgungs-  strukturen unabhängigen Sprache die Auswirkungen (Funktionsstörungen) einer Gesundheitsstörung (Sucht) auf das private (Bereich der Aktivitäten) und das so- ziale / berufliche (Bereich der Teilhabe) Umfeld in Abhängig-keit von fördernden  oder hemmenden Umfeldfaktoren (Kontext). Das aus der Suchtarbeit lange bekannte biopsychosoziale Störungsmodell wird so begrifflich operationalisiert und ergänzt damit sinnvoll die ICD – 10.  Die ICF soll  in der Zukunft verbindliche Sprache für individuelle Problemlagen und daraus fol- gende Zielsetzungen über die Grenzen der Versorgungssektoren (Hausarzt, Bera- tungsstelle, Akutklinik, Fachklinik, Wiedereingliederungseinrichtungen u. a.) wer- den. Bereits jetzt findet sich das Denken der ICF in den Prozessabläufen von Re- habilitationseinrichtungen sowie in Entlassungsbriefen und Antragsformularen der Kostenträger. Das Seminar bietet neben einem Einführungsvortrag in das Thema schwerpunktmäßig interaktionelles Arbeiten mit Praxisbeispielen aus der Sucht-  arbeit, die die Systematik und das Denken der ICF verdeutlichen sollen und wurde bereits in mehreren Veranstaltungen in Suchtfachkliniken sowie auf den Suchtthe- rapietagen in Hamburg 2008 mit Erfolg durchgeführt. Termin: Freitag, 17. September 2012 Freitag,   7. September 2012 Zeit: 9.00 – 16.00 Uhr Dauer: 6 x 45 Minuten Ort: Nebenraum Cafeteria oberhalb des Schwimmbades Teilnehmer: max. 20 Personen Kosten: 50,— € pro Person incl. Mittagessen und Arbeitsmappe "Wir bitten die Beratungsstellen sich untereinander abzusprechen,  damit eine Teilnehmerzahl von über 11 Personen erreicht wird.”  Anmeldung für den Kurs „Motivierende Gesprächsführung“ am 26. + 27.04.2012 und am 25. + 26.10.2012 im Hansenbarg Die Förderung von Veränderungsbereitschaft ist eine zentrale Auf- gabe von Beratern, Behandlern und Betreuern, die mit Menschen arbeiten, die Probleme mit abhängigkeitserzeugenden Substanzen haben. Die motivierende Gesprächsführung fördert den Prozess  der Änderung systematisch und ist mittlerweile fast zu einem  „Betriebssystem“ der Suchtkrankenhilfe geworden. Neben spezi- ellen Techniken der Gesprächsführung die im Rollenspiel vermit-  teln werden, ist der „Beratungsgeist“ und damit Umgangstil mit  dem Klienten, der von Empathie geprägt ist, ein ganz wesent-  liches Element. Referent: Dr. phil. Dipl.-Psych. Hans-Jürgen Rumpf, For-  schungsbereich Sucht der Universitätsklinik Schleswig-Holstein:  Therapie, Neurobiologie, Epidemiologie und Prävention von Sub-  stanzmissbrauch. Termin: Donnerstag, 26. + Freitag, 27.04.2012 Donnerstag, 25. + Freitag, 26.10.2012 Zeiten für beide Tage: 9.00 - 17.00 Uhr Ort: Bibliothek Fachkrankenhaus Hansenbarg Treff: vor dem Barca-Haus Ein Mittagessen ist im Preis von EURO 80,— pro Person enthalten. Die Kursgebühr bitte aus buchungstechnischen Gründen bar mit- bringen und am Donnerstag bei Frau Hagen oder Frau Bock im  Sekretariat einzahlen. Weitere Blöcke sind wegen der großen Nachfrage geplant Referent: Dr. med. Robert Stracke, Facharzt für Psychiatrie und  Psychotherapie, Suchtmedizin; Sozialmedizin i.W.; Interessen-  schwerpunkte: Nikotinabhängigkeit; differentielle Versorgungsfor- men (Frühintervention, Kombitherapie; Tagesklinik); ICF; Effizi-  enz von Suchtselbsthilfe; Schulungen; Beratung und Behandlung abhängiger Ärzte.